Praxisbeispiele

Technik - Abenteuer - Camp
Girls be cool, go for IT
Computer Clubhouse
Unicamp Ulm

Girls be cool, go for IT
Landesfrauenrat Baden-Württemberg

Idee
Ziele
Teilnehmerinnen
Geschichte
Besonderheiten
Das hat uns am besten gefallen :-)
Veranstaltungscharakteristik

Idee:
Ein Event, das möglichst viele Schülerinnen in ihrer Berufswahl-Phase erreicht. Den Teilnehmerinnen wird innerhalb eines Berufsinformationstages durch Vorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops und einen Infomarkt der Möglichkeiten die Vielfalt der IT-Berufe nähergebracht. Der Landesfrauenrat setzt diese Idee abwechselnd an verschiedenen Hochschulen im Land um.
Dokumentation des Berufsinformationstages Reutlingen 2001
http://www.landesfrauenrat-
bw.de/htm/itrdoku2.htm
Das Programm in Reutlingen
im PDF-Format

Dokumentation des Berufsinformationstages Karlsruhe 2000
http://www.landesfrauenrat-
bw.de/htm/ITKARL.htm

Landesfrauenrat Baden-Württemberg
http://www.landesfrauenrat-
bw.de
Kontakt:
Landesfrauenrat
Baden-Württemberg
Martina Gerbig
Rotebühlstr. 133
70197 Stuttgart
Tel: 0711-621135
LFRauenrat.BW@t-online.de
Ziele:
Der Berufsinformationstag will dazu beitragen, das Berufswahlspektrum der Mädchen zu erweitern und den Anteil der Frauen in Zukunftsberufen zu erhöhen. Durch umfassende Information werden die Mädchen neugierig auf neue und untypische Berufe. Die bestausgebildete Mädchengeneration aller Zeiten soll die Chance ergreifen, gerade in den Zukunftsberufen die Nase vorn zu behalten.

Teilnehmerinnen:

Teilnehmen können alle Schülerinnen und LehrerInnen der umliegenden Realschulen (Klasse 9 und 10) und Gymnasien (Klasse 10 und 11). Die Schülerinnen bekommen schulfrei und werden von ihren LehrerInnen zum Berufsinformationstag begleitet. "Girls be cool - go for IT" ist für alle Teilnehmerinnen kostenlos.

Geschichte:

Der Berufsinformationstag "Girls be cool- go for IT" fand 2001 in Reutlingen zum dritten Mal statt. Der Veranstaltungsort wechselt innerhalb von Baden-Württemberg. Im Sommer 2000 kamen 600 Schülerinnen nach Stuttgart und im November 2000 informierten sich 700 Teilnehmerinnen in Karlsruhe über Karrieren in IT-Berufen.

Besonderheiten:

  • Breite Kooperation: Die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Veranstaltern auf Landesebene und vor Ort fördert die Sensibilisierung für das Thema in einer ganzen Region. Der Berufsinformationstag 2001 wurde auf Einladung der Fachhochschule Reutlingen vom Landesfrauenrat in Kooperation mit dem Arbeitsamt Reutlingen, dem Deutschen Gewerkschaftsbund Baden-Württemberg, der Evangelischen Akademie Bad Boll, der Landesvereinigung baden-württembergischer Arbeitgeberverbände e.V., dem Netzwerk "Telearbeit und Frauen", dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und der Initiative D21 durchgeführt.

  • Für jede etwas: Die Tagesaufteilung in Plenumsvorträge, Workshops und Informationsbörse spricht unterschiedliche Typen an. Die Schülerinnen können sich in der Masse verstecken und einfach nur zuhören. Auf der Informationsbörse besteht die Möglichkeit individuelle Fragen in Einzelgesprächen zu klären. Schließlich können sie in Workshops ein Thema ihrer Wahl in einer kleineren Gruppe bearbeiten.

  • Breitenwirkung: Die enge Zusammenarbeit mit den Schulen führt dazu, dass der Berufsinformationstag im Unterricht vorbereitet wird. Dadurch wird auch das Thema Geschlechtergleichheit in den Unterricht eingebracht.

  • Gleichaltrige Ansprechpartnerinnen: Schülerinnen eines nahegelegenen Gymnasiums wurden in orangefarbene T-Shirts gekleidet und waren Ansprechpartnerinnen und Lotsinnen für die Teilnehmerinnen.


  • Informationen aus erster Hand: Die meisten der zwölf Workshops wurden von Firmen angeboten und zumeist von AusbilderInnen als auch Auszubildenden gemeinsam gestaltet. Das hatte den Vorteil, dass die Teilnehmerinnen einen sehr guten Eindruck von den teilnehmenden Unternehmen bekommen.

  • Interaktive Vorträge: Ein Live-Chat mit einem Berater des Arbeitsamtes oder eine Videokonferenz mit Auszubildenden der Deutschen Telekom, jedes Jahr hat die Organisatorin Martina Gerbig eine neue Idee, wie sie ihren Vortrag mit spannenden, interaktiven Elementen bereichern kann.

Das hat uns am besten gefallen :-)

Die Veranstalterinnen haben es mit guten Ideen geschafft, den vielen Teilnehmerinnen bereits während der Eröffnungsveranstaltung Raum für eigene Fragen und Gespräche zu geben. Die Diskussionsrunde "Morning Talk" (Untertitel: Warum ich wurde was ich bin) wurde von einer jungen Radiomoderatorin (Franziska Storz, SWR Jugendradio "Das Ding") moderiert, die sich sehr gut in die Situation der Schulabgängerinnen versetzen konnte und mit frechen Fragen viele der 400 Mädchen motiviert hat, selbst Fragen zu stellen. In den eingerichteten "Nachfrageecken" konnten die Mädchen anschließend persönliche Fragen an die Podiumsteilnehmerinnen stellen, die sich zu lebhaften Diskussionen zur Studienfachwahl und zur Familienplanung entwickelten.

Veranstaltungscharakteristik

Die Großveranstaltung "Girls be cool - go for IT" hat Eventcharakter. Sie spricht alle Mädchen an, geht auf deren spezifische Situation ein (Geschlechtsbetonung) und hat zum Ziel, die individuelle Berufs- und Studienplatzwahl zu erleichtern.

Erläuterungen zur Veranstaltungscharakteristik


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