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Konzept der Informatica Feminale |
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| Die Informatica Feminale soll hochschulübergreifend
Studentinnen und Wissenschaftlerinnen
aller Informatikstudiengänge von Universitäten, Pädagogischen
Hochschulen, Fachhochschulen
und aller Berufsakademien sowie Informatikerinnen aus der Praxis zusammenbringen. Sie ist ein Ort des Experimentierens, um neue Impulse in das Informatikstudium zu bringen. Für interessierte Frauen aus dem Süden Deutschlands wird es auf der Informatica Feminale ermöglicht, sich in einer lernförderlichen Atmosphäre nur unter Frauen weiterzuqualifizieren. Seit der Entstehung der Informatica Feminale in Baden-Württemberg findet eine intensive Kooperation zwischen der Fachhochschule Furtwangen, der Universität Freiburg und der Universität Bremen statt. Der Veranstaltungsort der baden-württembergischen Informatica Feminale wechselt jährlich zwischen der Fachhochschule Furtwangen und der Universität Freiburg. In Freiburg wird die Sommerhochschule in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzforum Genderforschung in Informatik und Naturwissenschaften [gin] des Instituts für Informatik und Gesellschaft, Abt. 1, Prof. Dr. Britta Schinzel und HD Dr. Sigrid Schmitz veranstaltet (http://gin.iig.uni-freiburg.de/). Zur Vorbereitung des Sommerstudiums wird ein Call for Lectures veröffentlicht, woraufhin alle interessierten Fachfrauen aus Hochschulen und Praxis Lehrangebote einreichen können. Ein Programmkomitee beurteilt die Angebote und wirbt gegebenenfalls gezielt weitere Lehre ein. Die Lehre im Sommerstudium umfasst die gesamte Informatik: Theoretische, Praktische, Technische und Angewandte Informatik, Informatik und Gesellschaft, Bindestrich-Informatiken und Veranstaltungen, die interdisziplinäre Themen aufgreifen. Insbesondere von Studentinnen des Grundstudiums werden Lehrangebote zu grundlegenden Fertigkeiten stark nachgefragt, z.B. zum Programmieren oder Rechnerumgang. Zugleich sind Veranstaltungen zur Stärkung der sozialen Kompetenz von Studentinnen präsent, ebenso wie Themen der Frauen- und Gender-Forschung. Die Lehrveranstaltungen werden gemeinsam ausgeschrieben, ausgewählt sowie in gemeinsamen Programmheften veröffentlicht (www.netzwerk-fit.de/informatica). Natürlich sind die Sommerstudien in Furtwangen/Freiburg und Bremen offen für alle Studentinnen aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus. Auch Informatikerinnen und Praktikerinnen, die sich im Rahmen des lebenslangen Lernens weiterbilden wollen sind erwünscht. Zahlreiche Fachfrauen haben die Gelegenheit genutzt, ihre vorhandenen Lehrkonzepte zu variieren oder ihr Praxiswissen in die Hochschullehre einzubringen und sich auf dem Weg zu einer Professur weiter zu qualifizieren. Studentische Teilnehmerinnen machen kreative Vorschläge für gewünschte Lehrangebote, die sie sogar teilweise im Sommerstudium der Folgejahre oder in der Heimathochschule selbst anbieten. Nicht zuletzt bietet sich Dozentinnen aus der Industrie die Gelegenheit, die Lehrsituation in einem Hochschulkontext auszuprobieren und eine (Fach)Hochschulkarriere konkreter werden zu lassen. Ebenso sind interdisziplinäre Dozentinnenteams entstanden und probieren neuartige Veranstaltungen aus.
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Informatica Feminale] |
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